Bildung unter Druck: Antifeminismus in Schule und Gesellschaft
- Veranstaltungsformat:
- PrÀsenzveranstaltung
- Veranstaltungsort:
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- Altbau, Aula, Raum 011
- Veranstalter:
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- GleichstellungsbĂŒro
- Kategorie:
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- hochschulöffentlicher Vortrag
- Zielgruppen:
-
- Studierende
- Alle, die sich fĂŒr das Thema interessieren
đ âGender-Gaga", âFrĂŒhsexualisierung der Kinderâ, âNeutralitĂ€tsgebotâ - immer öfter wird öffentliche Bildung zum Schauplatz antifeminstischer âMetapolitikâ.
Der Vortrag befasst sich zunĂ€chst aus einer geschlechtertheoretischen Perspektive mit den erziehungswissenschaftlichen Grundbegriffen Bildung und Erziehung. AnschlieĂend wendet er sich den andauernden antifeministischen Angriffen auf und Vereinnahmungen von PĂ€dagogik zu. Dabei werden zunĂ€chst die AnfĂ€nge der âAnti-Genderâ-Mobilisierung in Deutschland in den Blick genommen. Bereits hier lĂ€sst sich die Verschiebung von Geschlechter- und SexualitĂ€tsfragen aus dem ZustĂ€ndigkeitsbereich der öffentlichen Bildung in die private Familienerziehung nachzeichnen. AnschlieĂend werden aktuellere Beispiele in den Blick genommen. Diese zeigen, dass öffentliche Bildung ĂŒber den Ruf nach âNeutralitĂ€tâ zum Schauplatz antifeministischer âMetapolitikâ und somit zunehmend entdemokratisiert wird. Geschlecht und SexualitĂ€t erscheinen dabei als GegenstĂ€nde reprivatisierter Familienerziehung, die zunehmend vereinnahmt und antifeministisch-autoritĂ€r ausgestaltet wird. Vor dem Hintergrund der prĂ€sentierten theoretischen Perspektiven und empirischen Befunde werden abschlieĂend aktuelle Herausforderungen fĂŒr die Demokratiebildung diskutiert.
Zur Referentin: Juno Grenz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Geschlechterforschung des Instituts fĂŒr Erziehungswissenschaften an der Europa-UniversitĂ€t Flensburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Queer Theory, Bildungs- und Subjektivierungstheorie, Antifeminismus, Rechtsextremismus, Diskursanalyse und IntersektionalitĂ€t. In ihrer Dissertation Bildung in Zeiten von Antifeminismus befasst sie sich aus einer bildungs- und queertheoretischen Perspektive mit der Debatte um den âBildungsplan 2015â, die den Beginn der aktuellen antifeministischen Welle in Deutschland markiert. Die Arbeit ist im Herbst 2025 als Open Access im Verlag Barbara Budrich erschienen.
đ 15.07.2026
đ 16:00-18:00 Uhr
đAltbau, Aula 001
Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung
Veranstaltungsort:
Altbau, Aula, Raum 011
PĂ€dagogische Hochschule Heidelberg
KeplerstraĂe 87
69120 Heidelberg
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Veranstalter:
GleichstellungsbĂŒro
Kontaktperson:
Elisabeth Schoenhals
PĂ€dagogische Hochschule Heidelberg
GleichstellungsbĂŒro
PHĂNIX-Koordinatorin
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