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Bildung unter Druck: Antifeminismus in Schule und Gesellschaft

15.07.2026 16:00 Uhr - 18:00 Uhr
Veranstaltungsformat:
PrĂ€senzveranstaltung 
Veranstaltungsort:
  • Altbau, Aula, Raum 011
Veranstalter:
  • GleichstellungsbĂŒro
Kategorie:
  • hochschulöffentlicher Vortrag
Zielgruppen:
  • Studierende
  • Alle, die sich fĂŒr das Thema interessieren
Ein Plakat zur Bewerbung der Veranstaltung mit rosa und blauem Hintergrund, der Überschrift "Gender.Macht.Bildung" Werbeplakat fĂŒr die Veranstaltung

🌀 “Gender-Gaga", “FrĂŒhsexualisierung der Kinder”, “NeutralitĂ€tsgebot” - immer öfter wird öffentliche Bildung zum Schauplatz antifeminstischer ‘Metapolitik’. 

Der Vortrag befasst sich zunĂ€chst aus einer geschlechtertheoretischen Perspektive mit den erziehungswissenschaftlichen Grundbegriffen Bildung und Erziehung. Anschließend wendet er sich den andauernden antifeministischen Angriffen auf und Vereinnahmungen von PĂ€dagogik zu. Dabei werden zunĂ€chst die AnfĂ€nge der ‚Anti-Gender‘-Mobilisierung in Deutschland in den Blick genommen. Bereits hier lĂ€sst sich die Verschiebung von Geschlechter- und SexualitĂ€tsfragen aus dem ZustĂ€ndigkeitsbereich der öffentlichen Bildung in die private Familienerziehung nachzeichnen. Anschließend werden aktuellere Beispiele in den Blick genommen. Diese zeigen, dass öffentliche Bildung ĂŒber den Ruf nach „NeutralitĂ€t“ zum Schauplatz antifeministischer ‚Metapolitik‘ und somit zunehmend entdemokratisiert wird. Geschlecht und SexualitĂ€t erscheinen dabei als GegenstĂ€nde reprivatisierter Familienerziehung, die zunehmend vereinnahmt und antifeministisch-autoritĂ€r ausgestaltet wird. Vor dem Hintergrund der prĂ€sentierten theoretischen Perspektiven und empirischen Befunde werden abschließend aktuelle Herausforderungen fĂŒr die Demokratiebildung diskutiert.

 

Zur Referentin: Juno Grenz ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Geschlechterforschung des Instituts fĂŒr Erziehungswissenschaften an der Europa-UniversitĂ€t Flensburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Queer Theory, Bildungs- und Subjektivierungstheorie, Antifeminismus, Rechtsextremismus, Diskursanalyse und IntersektionalitĂ€t. In ihrer Dissertation Bildung in Zeiten von Antifeminismus befasst sie sich aus einer bildungs- und queertheoretischen Perspektive mit der Debatte um den ‚Bildungsplan 2015‘, die den Beginn der aktuellen antifeministischen Welle in Deutschland markiert. Die Arbeit ist im Herbst 2025 als Open Access im Verlag Barbara Budrich erschienen. 

📅 15.07.2026

🕒 16:00-18:00 Uhr

📍Altbau, Aula 001

 

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung

Veranstaltungsort:

Altbau, Aula, Raum 011
PĂ€dagogische Hochschule Heidelberg
Keplerstraße 87
69120 Heidelberg
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Veranstalter:

GleichstellungsbĂŒro

Kontaktperson:

Elisabeth Schoenhals
PĂ€dagogische Hochschule Heidelberg
GleichstellungsbĂŒro
PHÖNIX-Koordinatorin
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